Alles was im Garten übrig ist, kann nützlich sein. Egal ob Obst, Gemüse, Saatgut oder Pflanzen angeboten, verschenkt oder verkauft werden sollen oder ein ganzer Garten einen Nachnutzer sucht.

Wir starten in Chemnitz bundesweit einzigartige Aktion gegen Lebensmittel-Verschwendung

Zusammen mit dem Stadtverband Chemnitz der Kleingärtner e.V. starten wir eine Aktion gegen Lebensmittelverschwendung. Dabei nutzen wir mit dem Stadtverband deutschlandweit eine bisher und oftmals weniger genutzte Ressource, welche in keiner Statistik gegen Lebensmittelverschwendung geführt wird. mehr lesen...

Reine Einstellungssache, wie mit Lebensmitteln umgegangen wird

Wir finden, Essbares hat nichts auf dem Kompost oder gar auf dem Müll zu suchen. Bevor es dort landet, sollte es wenigstens versucht werden, dem Lebensmittelkreislauf zu zuführen. Eine Reihe von Studien liefern uns Zahlen, wie viele Lebensmittel weggeworfen werden. Jedoch gibt es kaum Zahlen darüber, wie viel gesundes Gartenobst und -gemüse auf dem Kompost landet. Wir denken, diese Zahl ist gewiss enorm hoch. Versuchen wir es gemeinsam zu verhindern.

Lohnt es sich?

Wir denken ja! Chemnitz zum Beispiel hat 14.900 Kleingärten. Wenn aus jedem Garten nur 1kg Äpfel (meist sind deutlich mehr übrig) abgegeben werden, sind das knapp 15 Tonnen Obst, welches nicht verpackt und von weit her transportiert werden muss.
Bundesweit gibt es ca. 20 Mio. Grundstücke.

Freie Gärten anbieten, bevor sie verwildern

Leer stehende Gärten brauchen nicht lange, um zu verwildern. Nach dem Winter ist viel zu tun, damit ein Garten wieder aus dem Winterschlaf erwacht.
Das Interesse besonders von jungen Leuten aus der Stadt ist groß, sich gesund und bewusst zu ernähren. Alternativ zur harten Übernahme ist ggf. eine gleitender Übernahme eines Schrebergartens; damit so ist Hilfe auf beiden Seiten garantiert.
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Herr Watzina braucht Hilfe

Tolles, schmackhaftes Produkte aus dem Garten, möglichst in Bio-Qualität und das konkurrenzlos günstig.

Vor 25 Jahren gab es noch 4 mal so viel Insekten wie heute. Es ist Zeit umzudenken. Kleine Schritte helfen.

Herbstzeit ist Pflanz-Zeit & Gartenzeit

Kostenlose bzw. sehr preiswerte Stauden, Saatgut oder Blumenzwiebeln bekommst Du hier im Kleinanzeigenmarkt von anderen Gärtnern.
Besonders im Herbst sollte man sich Gedanken machen, ob nicht die eine oder andere Staude oder Baum aber auch Blumenzwiebeln umgesetzt werden sollten. Die Zeit zwischen August und November eignet sich besonders dazu, Pflanzen jeglicher Art umzusetzen.
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Gesunde und frische Nahrung direkt aus dem Garten

Oft geben Gartenbesitzer ihr Obst und Gemüse ab, bevor es vergammelt. Denn jeder weiß, dass Früchte aus dem Garten sehr gesund sind und vor allem frisch viel besser schmecken. Zu schade zum Wegwerfen!

Äpfel aus Gärten sind nicht perfekt aber gesund.

Studien beweisen, dass speziell die alten Apfelsorten von Allergikern deutlich besser vertragen werden als viele neue Apfelsorten.
Neue Züchtungen haben den Anspruch, perfekt in Optik und Geschmack zu sein. Man verzichtet bei Neuzüchtungen bewusst auf die Säure, was dazu führt, dass diese Äpfel wenig Polyphenole und ein hohes Allergiepotential haben. Dabei sind Polyphenole (z.B. Flavonoide, Phenolsäuren) gesundheitsfördernden Pflanzenstoffe. Sie sind antioxidativ, immunmodulierend, cholesterinsenkend, blutzuckersenkend und entzündungshemmend. Bisherige Untersuchungsergebnisse zeigten, dass die traditionellen alten Apfelsorten, z.B. aus Gärten wesentlich mehr Polyphenole enthielten und besser verträglich waren als moderne Apfelzüchtungen.

Ein klares NEIN zum Müllwahnsinn!

Mittlerweile gibt es nicht nur Tomaten in Kleinstabpackungen, sondern auch einzelne Äpfel gibt es als sogenannte Snacks im Obstregal. Tendenz leider steigend. Obst und Gemüse aus dem Garten sind natürlich nicht in Plastik verpackt und das ist gut so.

Bewusster Umgang mit Lebensmitteln

Laut der Studie werfen wir jedes Jahr ca. 4,4 Mio. Tonnen Lebensmittel weg. Insgesamt entfallen 50% der Menge an Lebensmittel-Abfällen auf frisches Obst und Gemüse. Dieser hohe Anteil liegt einfach daran, dass Obst und Gemüse verderblich sind. Was diese Studie vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hierbei nicht erfasst hat, wie viel verderbliches Obst und Gemüse im Garten auf dem Kompost landen, Und hier ist genau unser Ansatz. Wir glauben, das diese Früchte gerettet werden können. Wir Menschen aus der Stadt haben keinen direkten Zugriff auf gesundes und schmackhaftes Gartenobst und Gartengemüse. Wir hoffen, das es ganz viele Menschen gibt, die hier ihr restliches Obst verkaufen oder zum Ernten verschenken.